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MENSCHEN

Kollektive Rechte

Unser Engagement für Menschenrechte

Zusätzlich zur Entwicklung einer Menschenrechtspolitik die Bolton Group und Bolton Food in ihrem Ethikkodex zur Wahrnehmung der Menschenrechte in der gesamten Fischereikette, bis hin zum Verkauf. Die Gewährleistung der Achtung der Menschenrechte stellt einen wesentlichen Bestandteil der Nachhaltigkeit unseres Unternehmens dar.

Würde und Achtung des Einzelnen stehen im Mittelpunkt unserer Unternehmenskultur.

Aus diesem Grund verpflichten sich die Bolton Group und Bolton Food, die Achtung der Menschenrechte zu unterstützen und jeden Verstoß sowohl innerhalb des Unternehmens als auch bei ihren Lieferanten zu verhindern.

Die Menschenrechtspolitik setzt die Prinzipien um, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und in den von ihr inspirierten Konventionen dargelegt sind, und unterstützt diese, darunter die IAO-Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit, die Konventionen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes, die Kinderrechte und Geschäftsprinzipien, die von UNICEF, Global Compact und Save the Children gefördert werden.

Die Dokumente, die den Richtlinien- und Ethikkodex von Bolton Food bilden, sind ein fundamental wichtiges Instrument, das wir mit unseren direkten Lieferanten teilen, die diese Bedingungen befürworten und anwenden.

Bei indirekten Lieferanten, einschließlich Thunfischfiletlieferanten und Schiffen, die nicht Unternehmen, werden wir von unserem strategischen Partner Tri Marine und seiner Ethical Sourcing Policy (Ethische Beschaffungsrichtlinie) unterstützt, um zu gewährleisten, dass die Anforderungen, die unsere Lieferkette für alle Beteiligten sicher und wertvoll machen, eingehalten werdeni.



100%

LIEFERANTEN, DIE DIE
MENSCHENRECHTSPOLITIK
DER BOLTON GROUP
UNTERZEICHNET HABEN


BEURTEILUNG

ERFOLGREICH
ABGESCHLOSSEN
FÜR LIEFERANTEN
MIT HOHEM RISIKO

Wir haben damit begonnen, durch einen Selbsteinschätzungsfragebogen die Einhaltung der in unserer Menschenrechtspolitik dargelegten Grundsätze zu überprüfen. Die Ergebnisse des Fragebogens werden durch ein Prüfsystem ausgewertet, um zu gewährleisten, dass unsere Grundsätze in der gesamten Lieferkette eingehalten werden.

Um eine vorrangige Maßnahme zu definieren, haben wir unsere Lieferanten nach ihrem Risiko klassifiziert, gegen die Menschenrechte zu verstoßen. Bei der Ermittlung des Risikos wurden drei Aspekte berücksichtigt:

  • strategische Relevanz der gelieferten Ware/Dienstleistung
  • Volumen des Lieferantenumsatzes
  • Land, in dem die Ware/Dienstleistung produziert oder erbracht wird

Lieferanten mit hohem Risiko sind verpflichtet, einmal jährlich einen Selbsteinschätzungsfragebogen auszufüllen, Lieferanten mit mittlerem oder mittlerem bis hohem Risiko sind verpflichtet, einmal alle zwei Jahre einen Fragebogen auszufüllen. Lieferanten, die in die Kategorien mit mittlerem bis niedrigem Risiko fallen, wird dieser Fragebogen nicht versendet. Im Bedarfsfall können jedoch auch sie gebeten werden, diesen auszufüllen.

GesamtrisikokategorieBeschreibungHäufigkeit des Versands
HochEin hohes Risiko, das erhebliche Auswirkungen auf die Menschenrechte haben könnteEinmal im Jahr
Mittel bis hochEin mittleres bis hohes Risiko, das erhebliche Auswirkungen auf die Menschenrechte haben könnteEinmal alle 2 Jahre
MittelEin mittleres Risiko, das erhebliche Auswirkungen auf die Menschenrechte haben könnteEinmal alle 2 Jahre
Mittel bis geringEin mittleres bis geringes Risiko, das erhebliche Auswirkungen auf die Menschenrechte haben könnteBei Bedarf
GeringEin geringes Risiko, das erhebliche Auswirkungen auf die Menschenrechte haben könnteBei Bedarf
 

Bislang wurden neben dem Versand von Fragebögen auch Lieferanten vor Ort bewertet, bei denen von einem hohen Risiko ausgegangen wird. Basierend auf den sich aus den Fragebögen ergebenden Ergebnissen, ergreifen wir Maßnahmen, indem wir hinsichtlich potenziell kritischer Situationen und in Bereichen mit hohem Risiko Prüfungen vor Ort durchführen. Nach Durchführung dieser Prüfungen wir im Falle von berichteten Verstößen oder Anomalien, die Umsetzung geeigneter Maßnahmen prüfen, um tatsächlich festgestellte Verstöße zu beheben und zu verhindern.

Bis Ende 2018 werden wir ein zusätzliches Bewertungsverfahren mittels Fragebögen durchführen, die an Lieferanten mit mittlerem bis hohem oder mittlerem Risiko versendet werden